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Prinzipien

Die fünf Körperprinzipien sind wesentlich für das Training und beziehen sich auf die nachfolgenden Bereiche des Körpers:

1. Die Atmung

2. Die Beckenstellung

3. Die Brustkorbstellung

4. Die Position der Schulterblätter

5. Die Haltung des Kopfes und der Halswirbelsäule





Die 7 Grundprinzipien des Pilates-Trainings

Entspannung
Auch bei intensiver muskulärer Anspannung bleibt man innerlich entspannt. Kein Stress, kein Zähne zusammenbeißen, kein verkniffendes Gesicht. Es werden nur die Muskeln angespannt, die bei der jeweiligen Übungen gefordert sind.

Konzentration
Die Übungen werden mit möglichst hoher geistiger Konzentration ausgeführt (Pilates: "Es ist der Geist, der den Körper formt."). Die Aufmerksamkeit ist ganz auf den Bewegungsablauf und die Vorgänge im Körper gerichtet.

Atmung
Die Geschwindigkeit der Bewegungsabläufe wird durch den Atemfluss bestimmt. Der Atem wird nie angehalten. Bei Übungen wird durch die Nase ein- und durch den leicht geöffneten Mund ausgeatmet. Ist das Powerhouse während der Übungen aktiviert, erfolgt die Atmung nicht über den Bauch, sondern über den gesamten Brustkorb (Brust und Rücken).

Zentrierung
Das asiatische Konzept der Kraft aus der Mitte (jap. "Hara") ist eines der wichtigsten Pilates-Prinzipien. Es wird einerseits durch die muskuläre Spannung im Powerhouse, andererseits durch die mentale Zentrierung und die Wahrnehmung des inneren Schwerpunkts verwirklicht.

Präzision
Der präzise Bewegungsablauf ist die Voraussetzung für den Erfolg der Pilates-Methode. Jedes Detail hat seine Bedeutung - von der Ausgangsstellung, über die vorbereitende Atmung, die Aktivierung des Powerhouses, das Einnehmen der Zielstellung, die spezifischen Bewegungen der Übung bis hin zur exakten Rückkehr in die Ausgangsstellung.

Kontrolle
Der Geist kontrolliert die Bewegungen des Körpers, der Atmung und seiner selbst. Dieses Prinzip ist insbesondere bei Anfängern von großer Bedeutung.

Fließende Bewegung
Typisch für Pilates sind die langsamen, fließenden Bewegungen, die nicht nur Verletzungen vorbeugen, sondern auch das Nervensystem beruhigt. Es geht nicht um Wiederholungszahlen, sondern um geschmeidige, harmonische Bewegungs-Kontinuität, auch außerhalb der einzelnen Übungssequenzen.